Das Gift der Gleichgültigkeit

„Gleichgültigkeit ist die Hornhaut der Seele“, sagt ein ge­flü­gel­tes Wort. Arme Christen haben Hornhaut an den Füssen vom Barfusslaufen, während die Hornhaut auf der Seele wohlhabender Christen diese daran hindert, die Not (nicht nur finanzielle) ihrer Mitmenschen wahrzunehmen.

Ob man Hornhaut auf der Seele hat, lässt sich am Verhalten gegenüber den Nächsten ablesen. „Dein Nächster ist der, dem du gerade in die Augen schaust“, sagte die hl. Mutter Teresa (gestorben 1997). Der Nächste ist der Ehepartner, aber auch die Kassiererin im Supermarkt, die allein er­zie­hen­de Mutter von nebenan oder der Obdachlose in der Fuss­gän­ger­zone.

Behandeln wir unsere Nächsten so, als ob es JESUS wäre oder Maria – in dieser Haltung der Urchristen, die in der Liebe zu CHRISTUS ein Herz und eine Seele waren? Oder denken wir: „Selbst schuld!“, oder: „Mir hat auch keiner ge­hol­fen!“, oder: „Der/die soll halt mal was arbeiten!“?

Wer so denkt und spricht, ist mehr mit sich selbst beschäftigt als mit GOTT oder dem Nächsten. Wenn viele Christen sich so verhalten, verdunkeln sie das Licht CHRISTI, das sie in die Welt tragen sollten. Oft bemerken ... mehr

August 2018

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