Sonntagsheiligung

„Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn.“ (1 Mos 2,3)

Tafeln aus Stein

Als der HERR Seine Reden mit Moses auf dem Berge Sinai vollendet hatte, über­reichte Er ihm zwei Gesetzestafeln, steinerne Tafeln, die vom Finger GOTTES beschrieben waren:

III. Gebot: „Gedenke des Sabbattages, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage lang sollst du arbeiten und alle deine Geschäfte verrichten. Doch der siebte Tag ist ein Ruhetag für den Herrn, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun ... Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel, die Erde, das Meer und alles, was in ihnen ist, erschaffen; doch am siebten Tage ruhte er. Darum segnete der Herr den Sabbat und erklärte ihn für heilig.“ (2 Mos 20,8-11)
 

Der Schwert-Bischof macht geltend:

„Gebote GOTTES kann man nicht ändern. An Geboten, die GOTT gegeben hat, kann kein Bischof, kein Papst, überhaupt niemand rütteln. Ich bin ge­kom­men, die Wünsche GOTTES kundzutun. ‚Du sollst den Sonntag heiligen!’, heisst es. Aber immer wieder wird von mir erwartet, dass ich den Wünschen der Menschen entgegenkomme. Mir tut es für GOTT weh, wenn es heisst: ‚Wir gehen dafür am Montag, Dienstag oder Mittwoch in die Kirche.’ Damit ist das Gebot: ‚Du sollst den Sonntag heiligen!’, nicht gehalten. Sicher, GOTT hat nicht gesagt: ‚Du sollst am Sonntag das Heilige Messopfer besuchen’, aber die Kirche hat es im Kirchengesetz so festgelegt und ich wüsste nicht, warum ich dieses Kirchengebot lösen soll. Denn womit könnte ich den Sonntag besser heiligen als mit dem Heiligen Messopfer? – Der Sonntag ist einfach der Tag, den GOTT für sich reserviert hat.

Moses empfängt die 10 Gebote

Das Sonntagsgebot ist ein von GOTT sogar sehr ernst genommenes Gebot. Wir haben Leute, die jeden Sonntag mehr als zwei Stunden zum Heiligen Messopfer fahren und die gleiche Zeit wieder zurück. Andere wiederum gehen mit diesem Gebot sehr fahrlässig um. Die Muttergottes sagte voraus, dass eine Zeit kommen werde, da man bis zu sieben Stunden zu einer GOTT wohlgefälligen Heiligen Messe fahren müsse.

Ihr erfahrt täglich, wie die Tage kürzer werden, wie die Zeit schneller geht, obwohl die Uhr scheinbar nicht schneller tickt. Der Mensch realisiert es, merkt es und merkt es doch nicht. Viele prophezeite Katastrophen sind schon eingetroffen. Die Menschen sehen es und sehen es doch nicht. Die Christlichkeit in Europa ist total am Zerbrechen, am Verschwinden. Besonders gut ist dies daran zu sehen, dass immer weniger Christen den Sonntag heiligen. Viele sagen: ‚Ja, wir sehen schon, dass es in der Kirche nicht mehr stimmt.’ Aber was machen sie dagegen? Die Homosexuellen treten auf der Strasse für ihre Rechte ein, die Lesbierinnen, die Skinheads, die Techno-Fans und was es da alles gibt. Aber die Katholiken, die Kirche, das christliche Volk schweigt.

Anlässlich einer Flutkatastrophe, von der die Landwirte stark betroffen waren, hiess es von kirchlicher Seite, sie seien im Herzen und Gebet denen nahe, die weiterhin von der Flutkatastrophe betroffen sind usw.

Die Kirchenführung müsste sagen: ‚Ihr werdet wohl nicht fragen, warum solches passiert ist, denn zum grössten Teil ist die Sonntagsarbeit an dieser Katastrophe schuld. Heuen, Mähen, alle Arbeiten werden am Sonntag getan. Darunter müssen nun auch die Guten leiden.’ Hier wäre Gelegenheit gewesen, über die Sonntagsarbeit zu reden, aber sie sagen kein Wort darüber, als wären die Menschen alle Heilige, und trauern mit ihnen.


Ein christliches Europa

GOTT straft nicht, aber der Mensch straft sich selbst und der Teufel lacht. O ja, ein ver­eintes Europa wäre gut, sehr gut sogar. Aber dieses geeinte Europa, das jetzt im Gange ist, das ist keine Einigung zur Stärkung, sondern dient der Schwächung. Schon mein Vater hatte den Wunsch, dass Europa sich vereine, aber im christlichen Glauben, damit es ein Bollwerk gegen das Böse und ganz besonders gegen die Entchristlichung sei.

Die ersten Christen bezahlten für ihren Glauben mit dem Leben. Solche Christen wünsch­te ich mir wieder. – Haltet den Sonntag heilig! Die Menschenfurcht muss weg! Bekennt den christlichen Glauben! Wagt es im Eifer für den HERRN! Übrigens: Nicht weil es so schwer ist, wagt man es nicht, sondern weil man es nicht wagt, wird es so schwer. Und bedenket, ein Spruch heisst: ‚Wie dein Sonntag, so dein Sterbetag.‘“

Christliches Europa